Für die vollstationäre Pflege ist das Heimentgelt nach Pflegegraden gestaffelt, von dem aus der Pflegeversicherung nach den anerkannten Pflegegraden ein nach § 43 SGB XI gesetzlich festgelegter Kostenanteil gezahlt wird. Den verbleibenden Differenzbetrag tragen die Bewohnerin bzw. der Bewohner. Es besteht jedoch die Möglichkeit, wenn das Heimentgelt nicht aus den zur Verfügung stehenden Einkünften vollständig finanziert werden kann, für den Differenzbetrag bei dem zuständigen Sozialhilfeträger, in Berlin bei dem jeweiligen Bezirksamt, die Übernahme dieser Kosten zu beantragen. Für die Antragstellung unterstützen wir unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Angehörigen. Das gilt auch für Anträge auf Zuzahlungsbefreiung nach § 62 SGB V sowie für Anträge auf Anerkennung einer Schwerbehinderung.

Für alle neu aufzunehmenden Bewohnerinnen und Bewohner gilt jedoch, dass zumindest eine Beantragung für einen Pflegegrad erfolgt bzw. eine Eingradierung erfolgt ist.
Für die in unserer Einrichtung auch angebotene „Verhinderungspflege“ wird aus der Pflegeversicherung auf Antrag von einmal jährlich bis zu 1.612,00 € und zwar für bis zu sechs Wochen gezahlt. Wenn keine Leistungen der Kurzzeitpflege nach § 42 SGB XI in Anspruch genommen worden sind, kann sich der Erstattungsbetrag um bis zu 804,00 € noch erhöhen. Die Bewohnerin bzw. der Bewohner bezahlt lediglich die Kostenanteile für Unterkunft/Verpflegung und die Investitionskosten.

Die Aufstellung über die ab 1. April 2017 mit den Pflegekassenverbänden in Berlin und der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales von Berlin vereinbarten Heimententgelte können Sie als pdf-Datei herunterladen.

Preisliste geriavita 01.04-2017 – 31.03.2018

Gern übersenden wir Ihnen auch unseren Heimprospekt mit den aktuell vereinbarten Heimentgelten.